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Waschmaschinen

Immer saubere und frische Wäsche.

Kennen Sie noch einen Haushalt ohne Waschmaschine? Denn nach Herd und Kühlschrank ist die Waschmaschine wohl das verbreitetste Hausgerät. Etwa 5 % des Stromverbrauchs entfallen auf den praktischen Helfer, je nach Häufigkeit der Nutzung und anfallender Wäschemenge. Am Prinzip der automatischen Wäsche hat sich dabei seit Anbeginn nicht viel geändert: die Kombination von Zeit, Temperatur, Waschmittel und Mechanik bestimmt dann die Güte des Ergebnisses.

An der Optimierung dieser Kombination arbeiten die Hersteller permanent. Vor allem vor dem Hintergrund der Ressourcenschonung lassen sich dadurch deutliche Unterschiede im Verbrauch bei einer in die Jahre gekommenen Maschine und einem Gerät der neuesten Generation ausmachen - und zwar so deutlich, dass sich der Austausch oft schon durch die Einsparungen bei Wasser und Strom rentiert

Waschmaschine
Waschmaschine

Vergleichsmerkmale

Um die Geräte bessere vergleichen zu können, gibt es die sogenannten "Energielabel", auf denen neben baulichen Angaben wie Füllmenge oder Drehzahl auch die Verbrauchswerte zu finden sind, die Sie mit diesem Gerät erzielen können.Seit dem 01. März 2021 gibt es ein neues Energielabel für Kühlgeräte. In Sachen Stromverbrauch sollten Sie dabei die Energieeffizienzklassen vergleichen.

Energiesparen

Energielabel.

Das Energielabel bietet einen Überblick über alle relevanten Vergleichsdaten einer Waschmaschine.

Sehr anschaulich wird dabei zuerst dargestellt, in welche Energieeffizienzklasse das Gerät eingestuft wird. Dabei wird auf den ersten Blick deutlich, ob sich hinter einem vermeintlichen Schnäppchen nicht später ein Stromfresser verbirgt.

Weitere wichtige Vergleichswerte sind außerdem der Wasserverbrauch, die größtmögliche Beladung, die Restfeuchte der Wäsche nach dem Schleudern, die Umdrehungszahl und die Geräuschentwicklung.

Alles zum neuen EU-Energielabel

Einsparungen.

Heute verfügen Waschmaschinen über zahlreiche Programme, die optimal auf verschiedene Textilien oder Verschmutzungen eingehen. Der Vorteil: Energie- und Wasserverbrauch sind nur exakt so hoch, wie es für ein optimales Waschergebnis nötig ist.

Zusätzlich können Sie in einem speziellen Eco- oder Sparprogramm noch mehr sparen, da hier in der Regel die Waschwirkung über eine erhöhte Laufzeit bei niedrigerer Temperatur erzielt wird.

So lassen sich im Vergleich zu einem Gerät aus dem Jahr 1990 Einsparungen von über 30 % beim Strom und mehr als 60 % beim Wasser erreichen. Das bedeutet: keine Verschwendung von Ressourcen, weniger Abwasser und somit weniger Kosten

Tipp 1: Kochen Sie lieber nur am Herd.

Überlegen Sie sich bei der Wäsche, ob man die Verschmutzungen wirklich nur durch Kochen entfernen kann, oder ob sich nicht auch andere Möglichkeiten bieten. Denn den meisten Strom verbraucht die Maschine beim Aufheizen des Wassers bzw. dem Halten der Temperatur. Für normal verschmutzte Wäsche reicht eine Wassertemperatur von 30-40 Grad völlig aus. Häufig finden sich auch schon Waschmittel, die ihre Wirkung sogar darunter entfalten. Für hygienische Sauberkeit genügt auch das 60 Grad-Programm.

Das Kochen sollte immer der letzte Ausweg sein. Denn schon das Waschen bei 40 ° spart gegenüber dem Waschen bei 60 ° bis zu 50 % Energie.

Tipp 2: Machen Sie keine halben Sachen.

Halbe Beladung bedeutet nicht gleichzeitig halben Verbrauch. Denn selbst mit den Sparprogrammen für halbe Beladung halbieren sich nicht die Kosten - sie reduzieren sich nur spürbar.

Deswegen sollten Sie immer das volle Ladevolumen der Maschine ausnutzen, wenn Sie kostengünstig waschen sollen. Denn alle Spezialprogramme (mit Ausnahme des Sparprogrammes für halbe Beladung) sind auch für die volle Beladung ausgelegt. Sammeln Sie also lieber und waschen dann eine komplette Ladung, anstatt halbe Sachen zu machen.

Tipp 3: Richtig wählen.

Moderne Waschmaschinen verfügen über eine Vielzahl von Programmen, um den zahlreichen möglichen Verschmutzungen und Textilien besonders effektiv beikommen zu können. Diese unterscheiden in der Regel nach Verschmutzungsgrad und Gewebeart.

Nutzen Sie bei leichten oder Alltagsverschmutzungen die Sparprogramme. Hier wird die Reinigung durch längere Einwirkzeiten bei niedrigerer Temperatur erzielt. Außerdem lohnt sich eine Vorwäsche heute nur noch bei intensiven Verschmutzungen, da die verwendeten Waschmittel in Verbindung mit der modernen Gerätetechnologie auch ohne Vorwäsche wirken. So sparen Sie Strom und Wasser!

In den meisten Haushalten wird die Wäsche anschließend in einem Wäschetrockner weiterbehandelt. Wenn die Waschmaschine beim Schleudern also sehr effektiv ist, verringert sich die Zeit im Trockner und damit der Energieaufwand.

Tipp 4: Vor dem Kauf vergleichen.

Achten Sie vor dem Kauf auf das Energielabel und vergleichen Sie die Produkte. Seit dem 01. März 2021 entfallen unter anderem bei Waschmaschinen die Energieeffizienzklassen A+ bis A+++.Die Geräte sind nicht schlechter in Sachen Sachen Stromsparen, bisher waren jedoch die meisten Geräte in den Klassen A+ bis A+++. angeordnet. Daraufhin hat die EU beschlossen, die Energieeffizienzskala neu zu skalieren.

Die neue Skala reicht von Klasse A bis G.

Alles zum neuen EU-Energielabel

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